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Megablase

Abbildungen zur Megablase

In der „Geheimen Goldpolitik“ befinden sich über 100 meist einmalige Abbildungen. Hier finden Sie eine Auswahl an Abbildungen zum zweiten Themenkreis des Buches, den kreditfinanzierten Blasen und Megablasen.

Abb. 72: Südseeblase 1720

Kreditfinanzierte Blasen entstehen, wenn die Preise von Vermögensgütern durch Käufe auf Basis zusätzlicher Kredite steigen. Klassischerweise fallen die Vermögenspreise alsbald wieder, die Schuldner gehen pleite und mit ihnen verschwinden die Kredite. Die Abbildung zeigt die Südseeblase des Jahres 1720, die erste Blase, die sich gut anhand täglicher Aktienkurse verfolgen läßt. Südseeblase1720

Abb. 79: Deutschland: Gesamte Forderungsmenge zu BIP

Klassischerweise können beim Platzen von Blasen die Schuldner ihre Schulden nicht bedienen, wobei ein Wirtschaftskrise entsteht. Grund ist ein Nachfragerückgang, denn die Schulden des einen sind die Forderungen des anderen. Bereits vor Jahrzehnten gingen deshalb die Staaten dazu über, solche Rezessionen abzumildern. Dadurch blieben aber die Schulden bestehen. Im Ergebnis stieg die Menge der Schulden beziehungsweise der Forderungen in Relation zur Wirtschaftskraft. Die Abbildung zeigt die Menge aller Forderungen – die der Privatpersonen, Unternehmen und des Staates – in Deutschland seit 1950. Deutschland Gesamte Forderungsmenge

Abb. 80: Japan: Gesamte Forderungsmenge zu BIP

1990 begann das Platzen der japanischen Megablase. Um einen totalen deflationären Kollaps zu vermeiden, übernahm der Staat die Schulden der Privatwirtschaft. Ähnliches ereignet sich seit 2008 im Weltmaßstab, was einige Staaten bereits an den Rande des Bankrotts gebracht hat. Die Abbildung zeigt die Menge alle Forderungen in Relation zur Wirtschaftskraft, aufgegliedert nach Schuldnergruppen, in Japan. Japan Gesamte Foderungsmenge

Abb. 81: Welt: Gesamte Forderungsmenge zu BIP

Weltweit stieg seit den 1960er Jahren die Gesamtverschuldung – die der Privatpersonen, Unternehmen und des Staates – in Relation zur Wirtschaftskraft um mehr als das Doppelte. Das bedeutet gleichermaßen ein erhöhtes deflationäres Risiko (denn es können mehr Forderungen ausfallen) wie verstärkte inflationäres Gefahren (denn es gibt mehr Forderungen, die in Umlauf geraten und in Sachwerte fliehen können). Welt Gesamte Forderungsmenge

Hier können Sie sich weitere interessante Abbildungen zum Thema Megablase und Goldinterventionen downloaden: Abbildungen.zip (ca. 125 KB)

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Dimitri Speck

Geheime Goldpolitik

Warum die Zentralbanken den Goldpreis steuern.

ISBN 978-3-89879-837-2
Seiten: 352
Erschienen am 11.09.2013

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